Clesse (Antoine), belg. Dichter, geb. im Haag 30. Mai 1816, lebt in Mons als Waffenschmied und hat sich durch seine von Patriotismus und einer gesunden Moral beseelten Gedichte (Gesamtausgabe 1866) den Namen des Chansonnier des belg. Volks erworben. Mehrere seiner Lieder, so „La bièren, Une immortelle o und 4Le nom de famille o, sind klassisch geworden. Des letztern Refrain hat Berühmtheit erlangt: &Sachez-le bien: Flamands, Wallons, Ce ne sont là que des prénoms; Belge est notre nom de famille, de famille ho Ciethra L., Pflanzengattung aus der Familie der Erikaceen, deren Arten, Bäume oder Sträucher, größtenteils in den wärmern Ge enden Amerikas einheimisch sind; einige Arten wachsen auf den In10 des Malaiischen Archipels und eine gehört der lora von Madeira an. Sie haben abwechselnde, ederartige, Hane Blätter und in endständige Trauben gestellte Blüten mit einem fünfteiligen Kelch und tief fünfteiliger oder fast fünfblätteriger, weißer 1Blumenkrone; die Frucht ist eine vom Kelch um1hüllte, dreifächerige, mit drei Klappen aufsprinrmißt, sind unter K aufzusuchen. ende, vielsamige Kapsel. Die in Madeira vorommende C. arborea Ait., ein bis 3 m hohes Bäumchen mit brauner Rinde, länglich-lanzettförmigen Blättern und rispig angeordneten, behaarten Blütentrauben, ist ein schönes Ziergewächs, welches jedoch entweder im Orangeriehause überwintert oder im Herbst gut verpackt werden muß. Das Holz derselben ist sehr fest und wird vielfach zur Herstellung von Spazierstöcken, Bergstöcken u. s. w. verwendet. Keinen Schutz im freien Lande bedürfen in nicht zu rauher Lage C. alnifolia L. aus Nordamerika, mit verkehrt-eiförmigen, keiligen Blättern und einfachen Blütentrauben, C. tomentosa Lam. aus Virginien, mit ebenso geformten, aber unterseits weißfilzigen Blättern, C. paniculata Ait. aus Carolina, mit keilig-lanzettförmigen Blättern und rispenförmig gruppierten Blütentrauben, u. a. m. C. tinifolia &r0. aus Jamaica, C. ferruginea RZ. Pav. aus Peru und C. mexicana DOC. können nur im warmen oder temperierten Hause kultiviert werden. Die Arten des freien Landes verdienen mehr, als es geschieht, angebaut zu werden, da sie spät und lange blühen, angenehm duftende Blumen und schönes Laub besitzen. C. arborea als Zwergstrauch erzogen, wo sie dann sehr reichlich zu blühen pflegt, ist ein sehr hübsches Topfgewächs. Alle Arten lassen sich durch Stecklinge vermehren.