Colloid, in der pathol. Anatomie eigentümliche gelbliche, mattglänzende und leimähnliche Eiweißsubstanz (sog. Natronalbuminat), welche sich vom Eiweiß durch die Unlöslichkeit in Essigsäure, vom Schleim durch den Mangel von Gerinnung bei Essigsäurezusatz und vom Amyloid (s. d.) durch die mangelnde Jodschwefelsäurefärbung unterscheidet. Das C. bildet sich — * der sog. colloiden Entartung oder colloiden Metamorphose in den Drüsenbläschen der Schilddrüse und gibt Veranlassung zur Entstehung des Kropfes (s. d.). mißt, sind unter K aufzusuchen.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 4, S. 507Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei