Dammerkirch (frz. Dannemarie), Kantonshauptort im Kreise Altkirch des elsaß-lothring. Bezirks Oberelsaß, 10 km westlich von Altkirch und 24 km südwestlich von Mülhausen, an der Larch, in an der Eisenbahn Mülhausen-Belfort. D. ist Sitz eines Amtsgerichts für den Kanton D., hat eine Baumwollweberei und Gerbereien und zählt (1880) 1121 fast ausschließlich kath. E. Vor der Revolution bildete D. mit den Dörfern Gommersdorf, Wolfersdorf, Retzweiler und Olbach eine von der Herrschaft Thann abhängige Bürgermeisterei. sehuliche Erhebr (ehemals Tammersfeld), ansehnliche Er upu im Rhöngebirge, 7 km westlich vom heil. Kreuzberge, auf der Grenze zwischen dem Kreise Gersfeld im Regierungsbezirk Kassel und dem bayr. Bezirksamte Brückenau. Dieser östl. Teil der Hohen Rhön überragt in langgezogenen kuppenreichen Rücken die ganze Umgebung. Der Kreuzberg hat 931, das D. 925 m, die trachytische Pferdskuppe 950 m Höhe. Die grasreiche Kuppe der so hoch erhobenen Muschelkalkmasse, welche D. genannt wird, trägt eine andere Kuppe auf ihrem breiten Rücken, der von Mollen über den Marien-Ehrenberg befahren werden kann; auf der Westseite liegt in schmalem Wiesengrunde das Dorf Schmalnau. Den größten Teil überdecken Wiesen der kräftigsten Futterkräuter, und daher steht auf der wahr noch ein altes wer die ehr be. Die Kuppe gewährt eine Aussicht über die sehr bedeutende Wiesenfläche und ein weit reichendes, herrliches Panorama. Nach Gersfeld und dem Haderwalde zu im O. ist der Berg mit Laubwald bedeckt und an der Südostseite mit Basalttrümmern. Aus dem Schmalen-Sinn-Brunnen entsteht zwischen dem D. und dem Kreuzberge der Große Sinn. Die Berge der Sinnthäler und des Saalgebirges stellen als waldgebirgige Rhön nach SW. hin den Zusammenhang mit dem Spessart her.