Daniell (Thomas), engl. Landschaftsmaler, geb. 1749 zu Kingston-at-Thames, war ein Schüler der Akademie in London, machte sich zuerst durch gediegene landschaftliche Kompositionen sowie Stillleben bekannt, und reiste 1784 nach Ostindien, wo er Material für charakteristische Darstellungen des dortigen Natur⸗ und Volkslebens sammelte. Außer solchen Gemälden, welche nach seiner Rückkehr entstanden, gab er auch einige Kupferwerke: Antiquities and views in Indiap und A picturesque voxage to India, heraus. Er starb in London 19. März 1841. — Sein Neffe, William D., geb. 1769, welcher ihn auf der Reise begleitet hatte, war als Maler wenig thätig, um so fleißiger als Zeichner und Stecher, sowohl für die Publikationen Opuun Oheims als für eine Reihe eigener Unternehmungen, unter denen eine Folge von londoner Ansichten, die Rundreise in Großbritannien hervorragen. Er starb 16. Aug. 1837 zu New-Camden-Town. — Samuel D., Bruder des vorigen, geb. in London 1777, machte Reisen im Innern Afrikas, dann nach Ceylon, und gab seine Studien in Kupferwerken: „A series of prints descriptive of the scenery etc. of Southern Africas (1806), (A picturesque xViev of the island of Ceylono (1808), heraus. Sein Tod erfolgte auf Ceylon 1811.