Dankberg (Friedr. Wilh.), Bildhauer, geb. 9. Okt. 1819 zu Halle bei Bielefeld, war ursprünglich Tischlergeselle in Berlin, besuchte aber seit 1839 die Akademie daselbst und wandte sich später hauptsächlich der Ornamentik für architektonische Zwecke zu. Seine erste bedeutende Arbeit war der plastisch-dekorative Schmuck der Fagade der Borsigschen Maschinenfabrik. Dann arbeitete er im babelsberger und im berliner Schlosse, in der Orangerie zu Sanssouci, in der Residenz zu Schwerin u. s. w. Auch gründete er eine roße Anstalt für architektonische Ornamentik mit uster⸗ und Modellsammlung. Unter seinen Statuetten sind die der Eintracht, der Fischerei, des Erntekranzes und die der brandenb. Kurfürsten hervorzuheben. D. starb 13. Okt. 1866 in Berlin. ankopfer, s. unter Opfer.