Delaporte (Michel), franz. dramatischer Dichter, eb. im Sept. 1806 zu Paris, machte sich zuerst durch ae und polit. Silhouetten bekannt; aber ein Augenleiden nötigte iI dieser Thätigkeit zu entsagen. Er schrieb nun kritische Artikel und Novellen, besonders für die Europe monarchiques, und verfaßte seit 1835 sehr viele Theaterstücke, die fast alle dem Gebiete des Vaudeville angehören: Touchatouto (1835), „Un premier ténoro (1841), Cabrion ou les infortunes d'un pipelety (1845), Toinette et son carabiniero (1856) u. s. w. Er bediente sich oft der Mitarbeiterschaft Varins, so in Les trois fils de Cadet Rousselo (1860), (Un Hercule et une jolie femmev (1861), Une femme qui bat son gendrey (1864) u. s. w. D. starb 30. Sept. 1872.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 12Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei