Dode de la Brunerie (Guillaume, Vicomte), Marschall von Frankreich, geb. 30. April 1775 zu Geoire im franz. Depart. Isere, trat bei Ausbruch der Revolution in die Genieschule Metz ein und nahm an den Kriegen der Republik und des Kaiserreichs 20 Jahre hindurch auf fast allen europ. Kriegsschauplätzen sowie in Agypten teil. Wiederholt leitete er größere Befestigungsarbeiten und zeichnete sich insbesondere in Spanien bei den Belagerungen von Saragossa und Badajoz aus. Als Napoleon 1815 von Elba nach Frankreich zurückkehrte, trat D. nicht in seine Dienste. Im Jahre 1823 begleitete D. die nach Spanien einrückende franz. Armee als Chef des Geniewesens und veröffentlichte nach der Heimkehr «Précis des opérations contre Cadix 18235 (Par. 1824). Vom 1. Sept. 1840 ab wurde D. mit der obern Leitung der Befestigung von Paris betraut und führte dies Werk zu Ende; schon 1 Epite n er nach General Rogniats Tode an die Spitze des Befestigungskomitees berufen worden. D. war seit Vauban der erste aus der Geniewaffe hervorgegangene franz. Marschall und starb im Ruhestande am 28. Febr. 1851 zu Paris. Vgl. Moreau, «Vie du maréchal D.» (Par. 1852).