Donaueschingen, freundliche Stadt in der ehemaligen fürstlich fürstenbergischen Landgrafschaft Baar, im bad. Kreise Villingen, liegt am Zusammenfluß der Brege und Brigach, die nach ihrer Ver2. und nach der Aufnahme der im kdeln-Schloßhofe 678 m über dem Meere emporsprudelnden Donauquelle den Namen Donau erhalten, so- wie an der Linie Offenburg-Singen der Badischen Staatsbahn. Die Stadt ist Sitz eines Bezirksamtes Amtsgerichts und anderer les Resio und fürstl. Behörden und hat ein schönes Residenzschloß des Parden zu Fürstenberg, mit einer 60000 Bände starken Bibliothek, reich an Manuskripten und Inkunabeln, einer Gemälde-, einer Kupferstich- und einer Münzsammlung, ausgedehnten Okonomiegebäuden, namentlich sehenswerten Marställen, und einer großartigen Brauerei, sowie mit weitläufigen, unter anderm durch einen Denkstein Lessings gezierten Gartenanlagen. Außerdem besitzt die Stadt eine chöne Pfarrkirche, eine evang. Kirche, ein neues rogymnasium, ein ausgezeichnetes Archiv und ein olbad und zählt (1880) 3522 meist kath. E. D. kommt bereits unter den Karolingern als Eschingen vor und wurde vom König Arnulf 889 der Kirche zu Reichenau in Lehn gegeben. Später war es im Besitze verschiedener Herren, bis es 1488 durch Kauf an die Grafen, spätern Fürsten zu Pim von d kam, in deren Besitz es verblieb. Etwa 7 km von D. liegen die Trümmer der Burg Fürstenbeg des Stammhauses der r srüßere Fürsten. onaufürstentümer, der frühere Name der beiden Fürstentümer Moldau und Walachei, welche jetzt das Königreich Rumänien (s. d.) bilden.