Douche nennt man jene Art von Bad, wobei die Flüssigkeit (tropfbare oder elastische) mit einer gewissen Gewalt, aber in einen feinen Strahl verengt, auf einen Teil des Körpers auftrifft. Man unterscheidet Wasser-, Dampf⸗ und Luftdouchen; ferner kalte, warme und abwechselnd kalt und warme (die sog. schottische) D. Sodann Tropfdouche (das Tropfbad); die fortwährend feine Überströmung oder Berieselung (Irrigation); die Regendouche (Regenbad, Staubbad), mit mehr oder weniger starkem Strahl; die absteigende (gewöhnlich von mehr oder weniger hoch herabstürzendem Wasser) und die aufsteigende D. (von unten nach oben getrieben). Letztere erzeugt man entweder (wie bei Fontänen) durch den Druck einer höhern Wassersäule in einem heberartigen Rohr, oder mittels besonderer Maschinen (0„⸗Mai Klyshelice, Hydroklyse, Irrigateur u. dgl.). Man leitet sie bald gegen die Außenfläche des Körpers, bald in innere Höhlen desselben, besonders in den Mastdarm und in die weiblichen Genitalien hinein, entweder stoßweise oder in kontinuierlichem Strom. Die D. gehören zu den kräftigsten Heil—⸗ mitteln und sind neuerdings immer mehr an Schätzung bei Ärzten und Laien gestiegen. Sie wirken auf die Stelle, wo sie auftreffen, mechanisch erschütternd (daher nach Umständen abspülend, reinigend, zu Thätigkeiten, besonders Kontraktionen anregend) und nach dem Grad ihrer Temperatur bald das Blut hinwegtreibend, bald herzulockend, daher bald entzündungsteigernd, bald entzündungswidrig. Als sehr starke Mittel können die D. aber auch schr leicht schaden, besonders wenn sie ohne ärztliche Verordnung oder im Übermaß gebraucht werden; insbesondere kann vor der übermäßigen Anwendung der kalten D. auf den Kopf wegen ihrer stark anregenden und dadurch oft nachteiligen Wirkung auf das centrale Nervensystem nicht eindringlich genug gewarnt werden. Als Beispiele der Heilkraft der D. sind zu nennen: der günstige Erfolg bei Behandlung der Leukorrhöen und Metrorrhagien durch täglich mehrmalige aufsteigende Kaltwasserdouchen; bei stockender und schmerzhafter Menstruation durch aufsteigende Heißwasserdouchen schwü den Uterus; die Heilung sog. kalter Geschwülste und mancher Lähmungen durch die heißen und kalten Wechseldouchen u. dgl. m. Donuein, in Deutschland Splitt oder Süßapfel, ein Apfelgehölz mit wolliger Behaarung an den Sommertrieben und auf der untern Seite der Blätter. Er wird in den Baumschulen (vorzugsweise in Frankreich) wegen seines schwachen Wuchses als Unterlage für Zwergobst angepflanzt.