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GeschichteBrockhaus 1882

Edmund, wegen seiner Tapferkeit E. Eisenseite ronside) Lenatene folgte 1016 seinem Vater Ethelred dem Unberatenen auf dem engl. Throne. Die Dänen aber, welche damals vor London lagen, und viele Geistlichen und Großen der Angelsachsen wählten den Dänen Knut. E. besiegte die Dänen in mehrern Schlachten; doch stets wurde der Sieg durch Verrat geschmälert. Die Schlacht bei Assandun (Ashdown) in Essex verlor E. ebenfalls durch Verrat. Es erfolgte nun ein Vertrag zwischen E. und Knut, durch welchen E. Wesser, Esser, Ostanglien und das südwestlich von London liegende Gebiet behielt; das übrige England aber an Knut fiel. Nach London zurückgekehrt, starb E. im Nov. 10¹6 plötzlich, wohl durch Meuchelmord. Ihm 165 nun der Däne Knut. dmund der Buckelige und Edmund, Her4 *„ Mork, s. unter Plantagenet. dom, d. h. der Roter, der in der israel. Sage auch auf Esau als dem Stammvater übertragene Name des Bergvolks der Edomiter (s. d.).

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 5, S. 763Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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