Eisele (Fridolin), Lehrer des röm. Rechts, geb. 2. Mai 1837 zu Sigmaringen, studierte von 1854 bis 1857 in Tübingen kath. Theologie, von da bis Ostern 1860 Jurisprudenz in Berlin. Nach Absolvierung der jurist. Eramina war E. 1868 — 72 Kreisrichter zu Hechingen. Hier veröffentlichte er die Schrift: Die materielle Grundlage der Exceptiop (Berl. 1871). Im J. 1872 wurde er als ord. Professor des röm. Rechts nach Basel und 1874 in gleicher Eigenschaft nach Freiburg i. Br. berufen. Außer mehrern Abhandlungen in Zeitschriften sind von C. noch folgende Schriften zu nennen: «Die Kompensation nach röm. und gemeinem Rechtey (Berl. 1876), Kognitur und Prokuraturo (Freiburg i. B. 1881); ferner die akademischen Programme: «über das Rechtsverhältnis der res publicae in publico usus (Bas. 1873) und «Zur Geschichte der prozessualen Behandlung der Exceptionen » (Freiburg i. B. 1875).