FeedElevation
TechnikBrockhaus 1882

Elevation (frʒ.) oder rer usrma heißt die der Seelenachse des Rohrs einer Feuerwaffe verliehene Neigung zu einer Grundfläche, als welche allgemein die Horizontalebene gilt. Besonders spricht man dann von E., wenn die Mündung des Rohrs höher liegt als das Bodenstück, während im umgekehrten Falle die Bezeichnung Inklination gebraucht wird. Das Maß für die E. ist der Elevationswinkel, d. i. der Winkel, gebildet durch die Seelenachse des Rohrs und die Horizontalebene; derselbe vermehrt bis 8 einem gewissen Grade die Schußweite (im luftleeren Raume ist 45 der Elevationswinkel der größten Schußweite, im lufterfüllten Raume ist der betreffende Winkel geringer als 45˙). Die Größe des Elevationswinkels wird bedingt 1) durch die verlangte Schußweite, 2) durch die notdie zuun Einfallsrichtung des Geschosses, 3) durch die zulässige Ladung, 4) durch die Höhenlage des Ziels. Kanonen und Handfeuerwaffen haben im allgemeinen aeringe Mörser große C. Das Mittel — azoderder A er E. bildet bei Geschützen der ufsatz oder der Quadrant, bei Gewehren das Visir. (S. Flugbahn und Schießen.) ö ö m kirchl. bar auf die 9o der Katholiken heißt E. die unmittelbar auf die Konsekration (s. d.) folgende Erhebung der verwandelten Abendmahlselemente, wobei das Meßglöckchen erklingt und die Gemeinde auf die Knie sinkt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 47Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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