Et in Aroadia ego (lat., Auch ich war in Arkadieno), findet sich zuerst auf einem Gemälde des Schidone (gest. 1615), wo die Worte unter einem am Boden liegenden Totenkopf stehen, auf den zwei jugendliche Hirten wehmütig niederschauen. Nikolaus Poussin brachte die Worte auf dem Grabhügel eines Landschaftsgemäldes (im Louvre) an; Goethe setzte sie als Motto seiner Reise nach Italienvoran; Schiller übersetzte sie in der Anfangszeile seines Gedichts Resignation v (EAuch ich war in Arkadien geboreno).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 399Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei