FeedEutychins
ReligionBrockhaus 1882

Eutychins, Patriarch von Konstantinopel, geb. um 510, war Mönch und Katholikos zu Amasia in Pontus, kam 552 als Abgesandter seines Bischofs nach Konstantinopel, erwarb sich die Gunst des Kaisers Justinian und wurde von diesem zum Patriarchen der Hauptstadt erhoben. Er leitete die Synode vom J. 553, unterstützte im Dreikapitelstreit (s. d.) die Wünsche des Kaisers, erregte dann aber dessen Unwillen, weil er die monophysitischen Aphthartodoketen für orthodor zu erklären sich weigerte. Deshalb ward er 565 abgesetzt und wieder in sein früheres Kloster zu Amasia verwiesen. Nach dem Tode seines Nachjolgers, des Patriarchen Johannes III. Scholastikos, berief Justin II. ihn 577 wieder auf den Patriarchenstuhl — Konstantinopel, wo er 6. April 582 starb. Von E.“ Schriften sind nur wenige Fragmente erhalten. Euxanthinsäure,‚ Pureesäure, orrissäure 21HIS OI1, eine organische Säure, welche als Magnesiasalz den Hauptbestandteil des Purree (s. d.), eines aus Ostindien und China kommenden Farbstoffs unbekannter Abstammung, bildet. Das basische Magnesiumsalz dieser Säure ist die in der Olmalerei hoch geschätzte Farbe Jaune indien oder

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 6, S. 450Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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