Faßzapfen (frz. fausset, engl. faucet) nennt man die bei Fässern zum Abschluß des Zapflochs dienenden Pfropfen. man die er 900 e oder teilweise Enthaltung vom Genusse der Nahrungsmittel, namentlich der kräftigern, bluterzeugenden, z. B. von Fleischspeisen. In der Jugend, sowie bei anhaltenden körperlichen und ganalich Anstrengungen erträgt der Mensch das gänzliche F. nicht lange ohne entschiedenen Nachteil fur die Gesundheit; dagegen bekommt ihm ein teilweises F. oft sehr wohl. * Krankheiten, bei denen ein Widerwille gegen hrungsmittel stattfindet, der als ein Wink der Natur betrachtet werden kann, wirkt das F., namentlich die Entziehung kräftiger, reizender, eiweißreicher und festerer Nahrungsmittel oft sehr heilsam, besonders nach heftigen Gemütsbewegungen, nach überladungen des Magens und daraus hervorgehenden Verdauungsbeschwerden, überhaupt bei Krankheiten der Verdauungsorgane und bei Fieberzuständen, bei denen meistens die Absonderung der Verdauungssäfte erheblich vermindert und damit der Verdauungsprozeß selbst wesentlich erschwert ist. Doch kann das auch zu weit getrieben werden, in welchem Falle es dann Blutmangel, Blutwässerigkeit und Siechtum erzeugt. Über die physiol. Wirkungen des Fastens s. unter Hunger.