Flamm (ulter Inseln, s. Azoren (Geschichtlamm (Albert), Landschaftsmaler, geb. in Köln 1823, gehört der düsseldorfer Schule in deren eigentlichstem ältern Charakter an. Anfangs mit Studien des Architekturfachs beschäftigt, trat er an die Akademie heran, wendete sich dann aber nach Belgien. Endlich mit Entschiedenheit sich der Malerei zukehrend, begab er sich neuerdings nach Düsseldorf, um daselbst die Schule des Andreas Achenbach zu besuchen. Dieses und persönliche intime Beziehungen zu dessen Bruder Oswald wurden so einflußreich für F., daß er sich beiden Künstlern gänzlich anschloß, namentlich Oswalds Manier zur eigenen machte. Viel in Italien verkehrend, wählte er die Sujets seiner feinen, meist warm beleuchteten Landschaftsbilder fast nur aus der Scenerie dieses Landes; doch hat F. überhaupt nicht viel roduziert. Beifall hatte auf der wiener Weltausstellung 1873 seine Ansicht aus dem Volskergebirge und auf der ersten internationalen Ausstellung daselbst das Gemälde: aus der Umgebung Roms.