Fohr (Karl Philipp), Landschaftsmaler, geb. 26. Nov. 1795 zu Heidelberg, erhielt seinen ersten Unterricht durch Rottmann in München, der ihn vorzüglich im Kopieren übte, und kam dann nach Darmstadt, wo er sein Talent zum Landschafter ausbildete. Aus dieser Zeit rührt eine Menge von Blättern her, teils Bleistiftzeichnungen, teils Aquarelle, von denen mehrere in die Hände der Großherzogin von Baden gelangten. Letztere setzte ihn in den Stand, zunächst nach München, dann im folgenden Jahre nach Italien zu gehen. In Rom schloß er sich an Joseph Anton Koch an. Zwei Bilder verschafften ihm hier Ruf: eine Burg im Gebirge mit histor. Staffage und eine Felsenlandschaft mit Wasserfall. F. ertrank beim Baden im Tiber 29. Juni 1818. Amsler hat sein Bildnis gestochen, ieffenbach (Darmst. 1823) sein Leben beschrieben. Daniel F., Bruder des vorigen, geb. 13. Mai 1801 zu Heidelberg, gest. 25. Juni 1862 als bad. Hofmaler zu Baden-Baden, hat sich ebenfalls als Landschafter einen Namen erworben. Seine besten Leistungen sind: die Tageszeiten, und die Landschaften im karlsruher Museum