FeedFried (Heinrich Jakob)
Bildende KunstBrockhaus 1882

Fried (Heinrich Jakob), Maler, geb. 11. März 1802 in Queichheim in der Pfalz, bildete sich in Stuttgart bei Ebner, dann in Augsburg und zu München zum Maler aus, wo ihm anfangs Cornelius und die durch denselben groß entwickelte histor. Richtung den Weg wiesen. Speziell waren es Stoffe aus der romantischen Welt des Mittelalters, mit deren Darstellung er Erfolge zu erringen versuchte, bald aber führte ihn diese Tendenz zur Beschränkung seiner Kunst auf die Schilderung romantischer Lokalitäten, besonders Ansichten der Rheingegenden, zur Landschaftsmalerei. Er ließ 1830 als Erinnerung an die Vorzeito in Lithographien Ansichten denkwürdiger Stätten aus der Pfalz erschießlie ging 1834—37 nach Italien und wählte schließlich 1842 München zu seinem bleibenden Aufenthalt. F. war 7 thätig und schuf viele landschaftliche Werke. Zu bemerken sind: die Blaue Grotte in Capri (Pinakothek), Schloß Hohenschwangau. Mehr im histor. Charakter gehalten sind: der verwundete Ritter, Ritter Toggenburg. Er starb in München 2. Nov. 1870.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 305Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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