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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Dammarsirniß, m., franz. vernis de dammar, engl. dammar-vernish. 1. Zwei l. Terpentinöl werden in einem neuen irdenen Topf auf gelindem Kohlenfeuer erwärmt u. 2½ kg. pulverisirtes Dammarharz unter beständigem Umrühren zugesetzt. Nach vollständiger Lösung u. Abkühlung gießt man noch 2 J. Terpentinöl und 2 J. stärksten Weingeistes zu. — 2. Durch Lösung von 20 —24g. Dammarharz in 66 g. Schwefeläther erhält man einen Firniß, der leicht mit anderen weingeistigen oder fettigen Firnissen versetzt werden kann und das Trocknen derselben befördert. Allein aber ist er schwer aufzutragen, weil er zu schnell trocknet, ist auch wenig dauerhaft.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 122Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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