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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Dammarlack, m., frz. Laque de Dammar, engl. dammara-lacker. Wenn man feingepulvertes Dammarharz (s d.) mit Terpentinöl zu einem Teig anrührt, diesen in einem Blechtopf einige Zeit sieden läßt u., wenn alles Harz klar gelöst ist, noch etwas Terpentinöl unter Umrühren zusetzt, so nennt man die erhaltene Auflösung D. Seine Dauerhaftigkeit kommt der des Kopallackes (s. d.) nicht ganz gleich; vermischt man Kopalfirniß mit D., so erhält man einen sehr dauerhaften, harten Lackfirniß. Dammbret, m., ein Bret an einem Graben, Gerinne oder Fluß, oder in einer Dammlücke, zum Aufziehen eingerichtet, um das Zuströmen des Wassers zu regeln.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 122Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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