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NaturlehreBau-Lexikon 1881

Elektrum, n., 1. bei den Römern s. v. w. gelber Bernstein oder auch s. v. w. silberhaltiges Gold, das weiße Gold der Gallier. — 2. Neuerlich eine dem Argentan (s. d.Jähnliche Legirung, in dem Bauwesen wenig gebraucht, höchstens zu Beschlägen feiner Möbel, zu Thürgriffen etc. — 3. Glasfluß, künstlicher Edelstein. Element, n. frz.élément, m., engl. element. I.(Math.) heißt 1. in der Kombinationslehre eines der Dinge, die zusammengestellt werden sollen. — 2. In der höhern Geonietrie der unendlich kleine Zuwachs einer Linie, Fläche od. eilles Körpers, und man spricht dann von Linienelement, Flachenelement etc.; s. d. Art. Nachbarpunkt. — 3. Den Ausdruck „Element“ braucht man bei Wissenschaften, B. bei der Mathematik, für die Zusammenstellung der Untersuchungen unter Voraussetzung der einfacheren Bedingungen. So nannte Euklid sein Lehrbuch Elemente. Man rechnet jetzt die Untersuchung von endlichen Zahlengrößen, bei denen man den Begriff des unendlich Kleinen nicht anwendet, zu den Eten der Arithmetik; hingegen beschränkt man die Ete der Geometrie meist auf die Untersuchung von Gebilden, bei welchen nur gerade Linien, die Kreislinien u. Ebenen eine Rolle spielen, wozu wohl noch einige Sätze des Cylinders, des Kegels und der Kugel mit ihren Flächen genommen werden. II. (Chemie) Element, Grundstoff, einfacher Körper, frz.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 233Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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