Gewerbschule, k., enthält außer den nöthigen Lehrzimmern ein Laboratorium für chemische, ein desgl. für physikalische Experimente, einen Modellirsal für Holz⸗, einen dergl. für Thonmodelle, eine Werkstätte für Gießerei, Lokale für Bibliothek, Modellsammlungen, Zeichensäle, einen Sal für Feierlichkeiten, Wohnung für den Kastellan und für einige Lehrer. Es giebt auch Schulen für einzelne Gewerbe, z. B. Baugewerkschulen, Maschinenbauerschulen etc. Hier u. da sind auch die Gewerbschüler einkasernirt, und es ist demzufolge für die nöthigen Wohn⸗ und Schlafzimmer zu sorgen, sowie für Küche re. Ueber diese Wohnungseinrichtungen vergl d. Art. Kaserne; über die Schulräume selbst s. d. Art. Schule.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 442Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei