Funk (Heinr.), Landschaftsmaler, geb. 12. Dez. 1807 in Herford, gehört der Schule und Richtung der Düsseldorfer an, wo er in Schirmers Atelier lernte. Seine meist der deutschen Alpenwelt entlehnten Darstellungen tragen das Gepräge liebevoller Auffassung der Natur und feiner Stimmung, andererseits versteht es der Künstler, lebhafte Lichtwirkungen, besonders Sonnenuntergänge u. dgl. mit . Geschick wiederzugeben. F. machte in Tirol vielfältige Studienfahrten. Er wurde 1854 an der stuttgarter Akademie als Professor seines Fachs angestellt. Werke seiner Hand befinden sich daselbst im Museum, im frankfurter Städelschen Institut und vielfach im Privatbesitz. F. starb 22. Nov. 1877 in Stuttgart. ders (s. d.). Suuf (Joh.), Schwiegersohn Andreas Osianunke heißt zunächst jedes glühende, mehr oder minder hell leuchtende Teilchen, welches von einem brennenden festen oder tropfbaren Körper losgerissen und in den umgebenden Raum geschleudert wird. Bei unsern gewöhnlichen Feuerungen werden die F. meist durch den Luftzug in die Höhe getragen; bei den Feuerwerken sprühen die — vermöge der kleinen Explosionen nach allen Seiten. Beim Feuerschlagen mittels Stein und Stahl werden durch den raschen Stoß Stahlstückchen losgerissen und gleichzeitig bis zum Schmelzen glühend; solche F. fallen im Bogen zu Boden, sie lassen sich mit weißem Papier auffangen und erscheinen durch Vergrößerungsgläser angesehen als oxydierte Stahlkügelchen; hierher gehört auch der Funkenregen beim Schmieden des Eisens. Bei heftigen Verbrennungsprozessen treten die F. massenhaft und geräuschvoll sprühend auf; die Stärke und Farbe ihres Lichts hängt teils von dem Grade ihres Glühens, teils von ihrer materiellen Beschaffenheit ab. Der Begriff des F. läßt sich erweitern, und man bezeichnet im allgemeinen damit jede intensiv und rasch verlaufende Lichterscheinung; hierher gehört z. B. der elektrische Funke u. dgl. m. (S. Elektrische Lichterscheinungen, Elektrisches Glühen und Elektrische Entladung.)