FeedFunkenfängerfabrik
TechnikBrockhaus 1882

Funkenfängerfabrik Schomburg in Berlin gebaute atent-Funkenfänger. Die nachstehenden ig. 1 und 2 zeigen die Anbringung desselben in einem Fabrikschornstein. Der Apparat besteht aus wei eisernen, durch Stäbe untereinander verbundeen Hohlcylindern, die in entsprechendem Zwischenaum lotrecht übereinander stehen und eine aus iner Kupferplatte getriebene Spirale s umschließen. Eine Ummantelung von Mauerwerk, welche an die Schornsteinwandung angrenzt und nach oben durch ein Gewölbe gedeckt wird, umschließt in gewissem Abstand den ganzen Apparat. Der obere Cylinderteil steht in einer Eisenplatte, welche den Mantelraum rings um den Cylinder abschließt und im untern Teil des Mantels eine ruhende Luftschicht herstellt. Wenn nun der Rauch aus dem Fuchs K in den Raum A und den untern Cylinder o tritt, muß derselbe seinen Weg durch die Spirale s aal men und erhält auf diese Weise eine centrifugale Bewegung, wodurch die mitgerissenen schweren Teile, wie Funken, Flugasche, Ruß u. s. w., an die Cylinderwand gedrängt werden und, wenn sie die Offnung zwischen den Cylindern erreicht haben, in den Mantelraum K fliegen und dort zu Boden fallen. Oberhalb der Eisenplatte befindet sich in dem durch die Üüberwölbung gebildeten Raum die Zugöffnung zum Schornstein 8, die mit einem eisernen Zugschiebera versehen ist. Fig. 3 zeigt die Anwendung dieses F. in einer Lokomotivesse; auch hier bezeichnets die Spirale und o den dieselbe umschließenden untern Cylinder. Der Essenmantel erhält eine nach unten konisch zulaufende Form und ist vorn mit einer Klappenthür versehen, durch welche der angesammelte Ruß entfernt wird.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 413Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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