FeedGalvanisches Element
NaturlehreBrockhaus 1882

Galvanisches Element, s. unter Galvanische Batterie. Galvanische Färbung der Metalle (Galvanochromie) beruht auf der elektrochem. Ausscheidung sehr dünner Schichten von Hyperoxyden auf blanken Metallen, welche letztern an dem positiven Pole einer schwachen Volta-Batterie befestigt sind und in eine entsprechende Lösung tauchen, während der negative Pol in derselben Flüssigkeit in einigem Abstande vom positiven Pole eingesenkt ist. Die Farben der betreffenden Niederschläge gehören zu denjenigen der dünnen Blättchen, dünnen Schichten, Lamellen u. dgl. m., wie sie am Newtonschen Farbenglase nachgewiesen werden. Die ersten farbigen Ringe dieser Art stammen von Nobili (1826) und sind nach 1 benannt, während Becquerel (1840), und nach ihm auch die Metallindustrie, dieses Prinzip benutzten zu monochromatischen überzügen an messingenen Tischglocken, idibusbechern u. dgl. m., um letztere vor Rost zu chützen und schön zu färben. Die Vorschriften zu den hierhergehörigen Inir findet man in den Werken über Galvanoplastik (s. d.), Elektrochemie und Elektrolyse.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 503Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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