Gayer (Karl), Forstmann, geb. 15. Okt. 1822 zu Speier am Rhein, trat 1843 in den bayr. Staatsforstdienst wurde 1855 Professor an der Forstlehranstalt Aschaffenburg, 1878 an der Universität München. Von seinen litterarischen Arbeiten sind vorzugsweise zu nennen „«Die Forstbenutzunge (Berl. 1863; 6. Aufl. 1883), anerkannt das beste Lehr⸗ und Handbuch für diese Wissenschaft, und „(Der Waldbauv (2 Bde., Berl. 1879—80; 2. Aufl. 1882), welches Werk ein ganz neues System für die Lehre des Waldbaues begründete.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 602Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei