FeedGekrösestein
NaturlehreBrockhaus 1882

Gekrösestein heißt eine weiße oder blaßblaue fast dichte Varietät des Anhydrits oder wasserfreien schwefelsauren Kalks, welche entweder kugelig zusammengeballt oder in faltigen, vielfach gekröseähnlich gewundenen Lagen oder Platten ausgebildet ist; sie finden sich im Salzthon, auch wohl im reinen Steinsalz ausgeschieden, namentlich bei Bochnia und Wieliczka in Galizien. AÄhnlich ist der sog. Schlangenalabaster in den Zechsteingipsen vom Südrande des Harzes.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 698Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 6

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6