Generation (lat.), wörtlich soviel wie Zeugung, nennt man sowohl die Geschlechtsfolge von Kind, Enkel u. s. w., oder auch aufwärts von Eltern, Großeltern u. s. w., wie die Masse der gleichzeitig lebenden Menschen. Nach G., in der erstern Bedeutung, bestimmte die alte Chronologie im Durchschnitt die Zeiten, indem man gewöhnlich 30 Jahre auf eine G. rechnete. Herodot nimmt 100 Fahre für drei G.; andere rechneten 28, 27, ja sogar nur 22 Jahre auf eine G. — Die bei der Zeugung stattfindenden Vorgänge sind in der Reihe der Tiere und Pflanzen außerordentlich vers ieden. Die wichtigsten Formen derselben sind die geschlechtliche Zeugung, die ungeschlechtliche loe Spaltung, Absenker u. s. f.) und die elternlose Zeugung: generatio aequivoca. (S. Zeugung.)