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TechnikBrockhaus 1882

Genonx, Erfinder der Papierstereotypie, nahm als Schriftfetzer zu Lyon 1829 ein Patent auf seine Erfindung und legte 1834 zu Wien mit dem besten Erfolg Proben der praktischen Verwendbarkeit ab, fand aber trotzdem wenig Abnahme. G. verkaufte sein Patent an seinen Chef Rusaud, von welchem es an Pelagaud überging; 1834 brachte Georg Jacquet, Besitzer der Hofbuchdruckerei in München, das Verfahren käuflich an sich und erbot sich im (Journal für Buchdruckerkunste, dasselbe den Buchdruckern gegen Honorar mitzuteilen; allein erst zur Zeit des Krimkriegs, als die (Timesv die Papierstereotypie zum Druck ihrer Zeitung einführten, wurde man auf dieselbe aufmerksam; seitdem verbreitete sie sich schnell in allen Druckereien und wird zu den verschiedensten Arbeiten verwendet, insbesondere wurde die Verwendung der Rotationsmaschinen zum Zeitungsdruck erst durch diese Stereotypie möglich.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 779Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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