Geoden oder Konkretionen sind Mineralmassen von kugeliger, traubenförmiger, knolliger oder unregelmäßiger Gestalt, welche in einem andern Gesteine inneliegen und durch Konzentration von mineralischer Substanz um einen Mittelpunkt entstanden sind (G. von Kieselsäure, Brauneisen, Schwefelkies, Kalk u. s. w.). Hierher gehören auch die Lößkindel (mergelige G. im Löß, z. B. des Rheinthals). G. mit Radiärklüften, welche von Kalkspat, Eisenspat, Zinkblende u. dgl. ausgefüllt sind, nennt man Septarien.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 790Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei