FeedGesenius (Justus)
ReligionBrockhaus 1882

Gesenius (Justus), luth. Theolog des 17. Jahrh., geb. 6. Juli 1601 zu Esbeck im Fürstentum Kalenberg, erhielt seine Vorbildung auf dem Gymnasium zu Hildesheim, studierte 1619 — 26 in Helmstedt, ging dann nach Jena und wurde 1629 Prediger an der Magnuskirche zu Braunschweig, 1636 Hof⸗ und Domprediger zu Hildesheim und 1641 Assessor des dortigen Konsistoriums. Als Hildesheim an Köln abgetreten und 1642 das Konsistorium nach Hannover verlegt wurde, siedelte auch G. dahin über. Bald nachher wurde er Hofprediger und Generalsuperintendent. Er starb 18.Sept. 1673. Verdienstlich sind vor allem seine Bemühungen um das Kirchenlied und den Katechismusunterricht. Mit seinem Freunde David Denicke zusammen gab G. ein

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 904Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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