Kniebünkchen, u. frz. agenouilloir, n., engl. hassock, s. d. Art. Beichtstuhl und Kirchenstuhl. Rniegelenk, Kniepresse, k., frz. balancier m. découpoir, engl. fly-press, eine Maschine, mit welcher man durch eine geringe Kraft großen Druck auszuüben im Stande ist, so genannt, weil ihre Wirksamkeit große Aehnlichkeit besitzt mit der des Kniees. Sie besteht (Fig. 2344) aus zwei Hebeln, welche in mit einander durch ein Gelenk verbunden sind. Per Endpunkt a des einen Hebels ist fest, der andere dagegen durch ein Gelenk b mit einer beweglichen Platte verbunden. Wirkt alsdann in e oder in irgend einem andern Punkt des Hebels a C, am besten jenseits o, eine Kraft, so wird durch diese ein bedeutender Druck auf die Widerlagera und b ausgeübt, welcher um so größer ist, je länger die Operation fortgesetzt wird. Ein zwischen der beweglichen und einer andern festen Platte befindlicher Körper wird daher mit großer Gewalt zusammengepreßt. Die Wirkungsweise des K.s gründet sich auf die einfachsten mechanischen Prinzipien, auf die Theorie des Hebels und das Parallelogramm der Kräfte. Rniegeschoß, n., Aniestock, m., Kniewand, k., Zrusthock, I. 20., s. v. w. Stempelwand bei versenkter Balkenlage. — 2. Hier und da s. v. w. Halbgeschoß. Nuiehebel, m. (Mech.), s. v. w. Winkelhebel (s. d.). Hierher gehören auch die Knie⸗ oder Winkeleisen, franz. mouvemenb de tirage, engl. elbow, joint-lever, an Klingelzügen u. dgl., um die Bewegung des Drahtes um die Ecke fortzupflanzen. bauwesen nennt man so, frz. hauteur f. de genouillere, engl. heigbt of sole, den Abstand des Geschützrohres vom Boden, durchschnittlich 85 cm., mäßbestimmend für die Höhe der anzubringenden Geschützbänke. föhre, k. (Bot., Pinus Mughus Scp.), ein strauchartig wachsender Nadelholzbaum der höheren Gebirgsregion, dessen Holz zu Schnitzarbeiten verwendet wird.