Kopfziegel, m., frz. demi-boutisse en brique, engl. bead brick, Kopfstück von Ziegel. Ropie, f. franz. copie, f., engl. copy, Abwerf, m., Abzeichnung, Vervielfältigung einer Zeichnung oder eines körperlichen Gegenstandes. A. Kopirung von Zeichnungen. Die gewöhnliche Manier, ganz aus freier Hand, oder mittels eines über das Original aus Stichen oder Fäden gezogenen Netzes oder durch Abnahme aller Mäße mit dem Zirkel, ist sehr langwierig und dabei doch unsicher. Es seien hier einige andere Methoden angeführt. 1. Das Pausen oder Durchzeichnen mittels Oelpapier oder Pausleinwand, welches auf die Zeichnung befestigt wird. Die K. bleibt stets durchsichtig und das Oelpapier sehr wenig haltbar. Die Bereitung etwas festeren Kopirpapiers fiehe unter d. betr. Art. 2. Das eigentliche Pausen od. Kalchiren; man bestreicht mit Röthel, Kreidepulver etc. die Rückseite des zu kopirenden Blattes, legt dann das weiße Papier darunter und geht die Linien mit einem Griffel nach; dadurch wird aber das Original hinten beschmutzt und durch die Eindrücke des Griffels unscheinbar gemacht. 3. Durchzeichnen auf an sich undurchsichtiges Papier. Man legt das Papier, auf welches man die Zeichnung haben will, auf das Original auf und bestreicht ersteres mit in gut gereinigtem Benzin oder Benzol getränkter Baumwolle, wodurch das Papier so durchsichtig wird, daß man die feinste Zeichnung des Originals vollkommen deutlich sieht, ohne daß das Original dabei leidet, oder daß das zum Durchzeichnen bestimmte Papier faltig wird. Die Bleistift⸗„Tinte-oder Tuschstriche haften viel fester und dauerhafter als auf gewöhnlichem Papier, selbst die feinsten Bleistiftstriche lassen sich nur schwer durch Kautschuk wieder wegreiben. Bei größeren Originalen befeuchte man das Papier nur nach und nach mit dem Benzin, weil es beim Trocknen wieder völlig undurchsichtig wird. 4. Durchstechen mittels der Kopirnadel, einer feinen, mit ziemlich breitem