FeedHausmannit (von Haidinger so benannt)
NaturlehreBrockhaus 1882

Hausmannit (von Haidinger so benannt), ein im tetragonalen System krystallisierendes Manganerz; die Krystalle sind stets pyramidal (Mittelkante der Grundpyramide 116 59“), gewöhnlich zu Drusen verwachsen, nicht selten auch als Zwillinge ausgebildet. Das Mineral hat R en 5—-555, spezifisches Gewicht 4, bis 4,9, ist eisenschwarz mit braunem Strich und starkem Metallglanz, doch in ganz dünnen Schliffen durchscheinend. Die chem. Analyse ergibt 69 Proz. Manganoxyd und 31 Proz. Manganoxydul, woraus sich die Formel Lötrohr ist er unschmelzbar, in Salzsäure unter Chlorentwickelung löslich. Der H. findet sich zu Oehrenstock, Ilmenau, Ilfeld am Harz und bei Pajsberg in Schweden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 910Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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