Mönchsgang, m. schmale Empore, meist in der Mauer des Mittelschiffs ausgespart, selten auf einem Mauerabsatz angelegt, um bequem zu allen Theilen des Gebäudes gelangen zu können, zuerst in S. Marco zu Venedig in. S. Maria del Tiglio zu Gravedona, in S. Antonio zu Padua, dann auch in Bremen, Cän, Köln etc.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 405Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei