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TechnikBau-Lexikon 1881

Schalk, m., 1. weißes Kalkmehl, welches wie Salpeterausschlag aussieht. — 2. s. v. w. Träger, Stütze. LBERG O Universitatsbibliott schalken, trs. 3.(Schiffb.), s. v. w. annageln. Jschülken, trs. Z., s. v. w. behauen (s. d. 2.). Schall, m. Die Ursache des Stes ward schon früh in einer innerhalb der Materie vorgehenden Bewegung gersucht u. Newton, Bernoulli u. Euler leiteten die mathematischen Gesetze des Stes ab. Doch bringt ein Körper nur dann einen S. hervor, wenn er mit so großer Geschwindig⸗ „keit schwingt, daß die Schwingungen nicht mehr zählbar „sind. Die vorzüglich elastischen und expansiblen Körper, also die festen u. die gasförmigen, sind demnach besonders (geeignet zur Hervorbringung eines S. es. Die Ursache der „Schwingungen ist stets eine Stoßkraft, durch welche die 1getroffenen Körper ihre Form u. Dichtigkeitsverhältnisse „ändern und so lange schwingen, bis die alten Verhältnisse wieder hergestellt sind. Die Schwingungen schallender Körper sind dreierlei Art: Longitudinalschwingungen, Längenschwingungen, Transversalschwingungen, Querschwingungen und rotatorische, drehende Schwingungen. „Die beiden ersten Arten kommen am häufigsten vor. Weiteres s. im Art. Akustik, Brechung, Reflexion etc. Schalldeckel, m., frz. abat-voix, m., engl. sounding- „board, type, über der Kanzel, ungefähr 2, vom Fußboden derselben, aufgehängtes Dach, welches den Schall der Worte nach oben zu entweichen verhindert. Den S. innerlich kuppelförmig zu machen ist unzweckmäßig, weil das „dadurch entstehende Echo den Prediger belästigt; s. Kanzel. Schalldeich, m. (Wasserb.), s. v. w. Schardeich.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 114Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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