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Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Terpentin, W., frz. térébenthine, engl. turpentine, eigentlich Terebinthin, nennt man verschiedene balfamische Harze, die in europäischen und außereuropäischen Nadelhölzern vorkommen und daraus durch Einschnitte, die im Frühjahr in die Rinde der Bäume gemacht werden, in Form dicklicher Harzsäfte gusfließen. Im Handel kommen verschiedene Sorten von T. vor; einige sind klar, andere durch ausgeschiedene körnig-krystallinische Massen mehr oder weniger getrübt. Der deutsche oder gemeine T., eine klebrige, dickflüssige körnige Flüssigkeit, besteht aus

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 320Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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