Töpferglasur, k. Einige Vorschriften s. im Art. Glasur und Thonwären. Hier folgen noch einige weitere: 1. 3 Th. Thonerde, 5 Th. Bleiglätte; 2. 2 Th. Kieselmehl und 1 Th. Knochenasche; 3. Kochsalz wird in kleinen Portionen in den Ofen geworfen. Der Chlor desselben verbindet sich mit dem Wasserstoff zu Salzsäure u. entweicht. Das Natrium bildet mit dem Sauerstoff Natron und verbindet sich mit der Kieselerde des Thones, indem es schmilzt; 4. bleifreie T.: 100 Th. konzentrirte Wasserglaslösung werden mit einem Quantum Kalkmilch gemengt, welches 5—6 Th. Kalk enthält. Unter beständigem Umrühren zur Trockne abgedampft, giebt dies ein grobes, zerreibliches mune, s. d. Art. Thonwaren. potters elay, s. unter Thon und Lehm. volta pignatara, lat. fornicatio de caccabis, hn schon die Römer, wie der Eirkus des Caracalla be-Schottl. zeugt, dessen Sitze auf Tonnengewölben aus Ky-Ravenna gef 530) ist aus Töpfen od. vielmehr aus Amphoren aufgeführt, wobei diese in der unteren Hälfte der Halbkugel aufrecht stehen, in dem oberen Theil bienenkorbähnlich spiral umlaufen. In Périgueux (972) sind die Töpfe, die etwa die Form eines Blumentopfes haben, quer gelegt, was aber weniger zweckmäßig erscheint.