Turnhalle, f. Ein Turngebäude muß außer der eigentlichen T., die man gern mit sehr breiten Gallerien, zu Aufstellung der leichteren Turngeräthe, versieht, noch einige Zimmer zum Turnunterricht, zu Bureaus, Ausschußsitzungen, Archiv, Bibliothek sowie eine Hausmannswohnung re. enthalten. Die Decke des Hauptsäles gestaltet man am besten als freie Balkendecke od. als freiliegenden Dachstuhl, Höhe mindestens 6m. Deckentragende Säulen stören nicht nur nicht, sondern können sogar benutzt werden zu Befestigung der Turngeräthe etc. Fensterbrüstungen mindestens 1½m. vom Fußboden, welcher Kiesbeleg oder Aestrich od. eine Schüttung von Lohe od. dergl. bekommt. Dur nierhelm, m., s. den Art. Helm.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 385Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei