Wykettum, n., lat., f. v. w.engl. wieket, frz. guichet. Sbibliothe Heidelberg X. 1. Als Zahlzeichen: X, aus zwei V zusammendas griechische X(Ch.), als Abkürzung für „Christus“, s. d. Art. Jesus und Monogramm. — 3. X ist in der Mathematik neben den übrigen letzten Buchstaben des Alphabets (V, 2, t, u, v, wW) das Zeichen für eine unbekannte oder eine veränderliche Größe, während die ersten Buchstaben bekannte und unveränderliche Größen bedeuten. X.Achse, k., s. v. w. Abscissenachse, s. Koordinaten. Xaleitis, angeblich aus Chalkitis verstümmelt; alte Benennung für Eisenvitriol. Xanothim, m. (Miner.), Ytterspat, s. d. Art. Yttererde. Xanthan, n., eine Verbindung von Schwefel, Cyan u. Stickstoff (O. N. Sg), ist nur in Verbindung mit Wasserstoff als Ranthanwasserstoffsäure od. Ueberschwefelblausäure bekannt. Xanthe, die Blonde, daher Kanthen eine der Nereiden, Xanthen s. v. w. Horen (s. d.). Kanthin, n., 1. auch Xanthicoryd genannt, harnige Säure, Harnoxyd. — 2. Gelber Farbstoff der Wurzeln der Färberröthe, Krappgelb. Xanthokon, n., ein aus Silberschwefel u. Arsenschwefel bestehendes, also als Sulfodoppelsalz mit zwei verschiedenen Sulfosäuren auftretendes Silbererz. Kanuthophyll, u., s. v. w. Blattgelb. Xanthorrhiza, oder Zanthorrhiza, f., Gelbwurz. Xanthorrhoea arborea, eine in Neuholland einheimische Pflanze, liefert freiwillig das gelbe neuholländische Harz. Xanthorylon, n., s. d. Art. Zahnschmerzholz. Xaphardum, n., lat., Schaffot. Xenodoehium, n., lat., auch Xenotrophium, Dim. xenodoziolum, lat., griech. evοονeiοn, Pilgerherberge, Fremdenhaus, Hospital, Hospiz, zu unentgeltlicher Aufnahme von Fremden und Kranken; s. d. Art. Kirche B. b. Xenotim, m. (Miner.), s. v. w. Ytterspat, phosphorsaure Yttererde. Xeste, s. d. Art. Mäß. Kix, alte alchymistische Benennung des Quecksilbers. Xisudros, s. Assyrisch, Babylonisch und Chaldäisch. Kithos (Mythol.), des Hellen Sohn, Schwiegersohn des Erechtheus, Stammvater der Achäer und Jonier. Kuylidin, n., eine mit Anilin homologe Base, entsteht durch Behandeln des Nitroxylols mit Schwefelammonium und Eisen, wodurch das Nitroxylol zu X. reduzirt wird; OTHEK „das Nitroxylol aber erhält moan aus dem Kylol durch Berhandlung mit rauchender Salpetersäure. Xylobalsamum, nu., franz. bois m. de baume, engl. balsam-wood, Balsamholz, stammt vom arabischen Balsamstrauch (Balsamodendron gileadense Kth., Fam. Balsambäume, Burseraceae Endl.); wurde ehedem me⸗ „dizinisch verwendet, findet dagegen Lechnis sch keine Benutzung. Xylogen, nu., Grundstoff der erscheint in der ursprünglichen Zellwand und in den Verdickungsschichten aller verholzten Zellen abgelagert und vermehrt deren Starrheit. Er scheint aus dem Zellstoff zu entstehen, wird von Schwefelsäure nur schwierig angegriffen, dagegen von Wnter leicht u. vollständig gelöst, ebenso durch oxydirende Mittel (chlorsaures Kali und Salpetersäure) ausgezogen. Xyloidin, n., entsteht durch Einwirkung der rauchen⸗ „den Salpetersäure auf die Stärke oder den Holzfasernstoff. artig, holzähnlich. Euyulol, n., ist der aus dem rohen Holzgeist neben Cumok isolirte Kohlenwasserstoff. Xylomelum ein Baum in Australien, dunkel u. schön gezeichnet, eignet sich deshalb gut zu feinen Holzarbeiten. Euylopal, m., Holzopal, auch für Pechstein. Euylophagen, m. pl., Holzfresser; man nennt so 1 eine Anzahl kleine Käfer, deren Larven durch Zerfressen von frischem u todtem Holzwerk nachtheilig werden. Zu ihnen gehören die Borkenkäfer, Bastkäfer u. Kernholzkäfer (s.d.). — 2. Xylophagus lacrimans, s. v. w. Hausschwamm. Xlopia, f., lat., 1. Xylopia glabra, s. d. Art. Bitterholz. — 2. X. sericea, eine amerikanische Pflanze, die zu den Anonaceen (Flaschenbaumgewächsen) gehört; liefert in ihrem zähem Bast Material zu vortrefflichen Seilen. Eyloplastik, f., frz. xXyloglyphie, engl. Xyloplastics, ö Tystion, m., gelber Hyazinth. Kystum, u., Xystus, mu., griech. Sooree, 1. bei den Griechen bedeckter Säul lengang in der Palästra (s. d.). — 2. Bei den Römern war der Kystus eine von Säulengängen eingefaßte Terrasse; im Mittelalter hießen so alle langen bedeckten Gänge, daher auch wohl bei den Klöstern die Kreuzgänge; s. d. Art. Bad 4. b. sowie die Art. Haus und Kirche. I. 1. Als Zahlzeichen X= 150, = 150 000,8 00, spi = 400000. — 2. In der Buchstabenrechnung sind X, v we und r in der Roegel die Zeichen für die unbekannten Größen. Er L-Achse, f., Ordinatenachse, s. d. Art. Koordinaten. rei Hacht, f., engl. vacht, sloop, s. d. Art. Jacht. Ni Damankaga, buddhistischer Name des Schiwen, wenn er mit 9Köpfen, 34 Armen und 16 Beinen als zerstörende u und wieder erzeugende Naturkraft dargestellt wird. Hamas, Todtenrichter; d. Art. indische Baukunst A. Hanolith, m iner v. w. Axinit. Tard, s., engl. „altengl. Verde, Gerte, Ruthe, daher — Ellenmäßi in England von 3 engl. Fuß 2,134 rhein. Als Feldmaß 1 ◻Yard, = 30 Aeres, 121, Aren, 47,55 Preuß. Morgen; s. übr. Art. Maß, Elle u. Meile. — 2. altengl. garth (Garten), innerer Hof eines Gebäudes, s. auch Bauhof; centry-garth, Kreuzgarten; church⸗ Be vard, Kirchhof. — 3. Ein Stück Bauholz, auch s. v. w. Sparren. — 4. stéel-yard romanische Wäge. Hari-yari, Lanzenholz von Guayana, stammt von Duguétia quitarensis Schomb. (Fam. Anonaceae) in Guayana; ist sehr fest und elastisch und wird deshalb von Wagenfabrikanten sehr hoch geschätzt. Ge Haruribaum, m., s. d. Art. Ruderbaum. spe Ldria, hydria, f., lat., allfranz.ydre, f., Wasserkrug, no s. d. Art. Topfgewölbe. erd Vellow, s., engl., Gelb; rellow brass, Messing. Lellow pine, s., engl. (Bot.), Pinus mitis Mich., Pr Fam. Coniferae, ein Nadelholzbaum Nordamerika's dessen Holz für den Schiffbau geschätzt und im Handel i in großen Mengen verführt wird, jetzt auch in Deuschland — vielfach Empfehlung findet, 3910 mit großer Vorsicht verwenden ist, da bei der Manier das Holz als Ballast im Schiffsraum nach Europa zu befördern, es sehr häufig mit lise Seewasser imprägnirt ist u. dann ungemein schwer trock⸗ get net. — Auch ist es oft sehr locker gewachsen. die Veson, M., span., abgefallener Gipsstuck, Stuckrocken. Il. ggdrasil, Weltesche. In der nordischen Mythologie nie ISLIOTHEK ielte die Esche unter allen Pflanzen die größte Rolle; sie ar der heiligste Baum, verband Himmel und Erde, und rde u. Hölle. Ihre Aeste trieben durch die ganze Welt u. ichten sogar über den Himmel hinaus. Nur von den ornen wurde die heilige Esche Yggdrasil begossen. Eine jrer Wurzeln ging zu den Asen, eine zu den Hrimthursen eine zu Hel. Unter jeder Wurzel entsprang ein heiliger Yglesia, f., span., Kirche. Hhren, s. d. Art. Maß. Hin, s. d. Art. Maß. IIe, s.j altengl. für aisle. Ymage, s., altengl. für Image. Imaginatura, f., lat., Bildnis, Porträt. 9, s. d. Art. Maß. Horkstil, m., so nennen Manche den englisch⸗ gothischen austil der zweiten Periode; s. d. Art. Englisch-gothisch 2. XIppo pyrgium, n., lat., Feuerbock. Iserhout, s., engl., s. d. Art. Eisenholz 4 Ysop, m., s. d. Art. Symbolik 3. YIsopum; n., lat., Weihwedel. Yttererde, f., Gadolinerde, HAteroryd, findet sich im adolinit od. Hlterbit, im Httercererit, im Orthit, im Ytterat u. im Yttrotankalit und ist das Oxyd des Yllrium; eines och nicht näher untersuchten Metalls. Sie ist der Talkde ähnlich, weiß, völlig geruchlos und geschmackfrei. Hu, chinesische Benennung des Jaspachat, Nephrit und rehnit, eines sehr geschätzten Minerals. Hugado, s. d. Art. Müß. Yugo, mn., sonr 1. Joch; yugo de la popa, Heckbalken. 2. Worp Ie „span., liegender Mühlstein, Bodenstein. Hute, f., Paathauf (Bot.), die Fasern einer bengaschen Corchorusart (Corchorus Olitorius, Fam. Lindenwächse, Tiliaceae). Man fertigt in Ostindien besonders e Säcke für Zucker u. dergl. daraus, versendet aber auch erohe Faser massenhaft und arbeitet sie, allein oder mit lachs gemischt, zu Zeugstoffen, die jetzt sehr Mode, aber cht dauerhaft sind. 2. 1. Als Zahlzeichen bedeutet? 2000; 000 000 (hebr.) 90 E(griech.) 7, Raber 7000.— 2. In der Buchstabenrechnung eine unbekannte Größe, wie Lund V. 3. Bei den Römern bedeutete Aß, ½ Aß. Zacatin, m., span., kleiner Marktplatz. Zatken, m., 1. frz. taque, f. Begrenzungsplatte eines Frischfeuers; s.d. Art. Frischzacken, Hinterzacken, taque etc. — 2. s. v. w. Arm eines Knies (s. d.). Zackenbekrönung, k. (Forml.), f. d. Art. orest. Zackenbogen, m., 1. frz. are chevronné, engl. che-Yronny arch, s. v. w. mit Zickzack befestigter Bogen, auch Zickzackbogen gen. — 2. frz. are Polylobé, engl. multitoiled arch, Bogen, dessen Laibung in viele kleine Rundbögen getheilt ist, bes. im früharabischen, byzantinischen und spätromanischen Stil vorkommend; s. Fig. 741. Zadkiel oder Zatkiel, s. d. Art. Engel i. Baffer, m., Safflor, aschgraublaue Kobaltfarbe, s. d. Art. Blau, Glasmalerfarben, Kobalt, Smalte. Zagarella, f., span., Franse. Bageleisen, n., franz. plaques, f. pl., engl. slab-iron, s. v. w. Blechmaterialeisen. Zaguan, m., span., bedeckter Eingang eines Hauses, Vorhalle und Hausflur, Diele. Bühgerinne, n. (Wasserb.), bei einem Pochwerk das äußere, zum Fortspülen des Schlichs dienende Gerinne; s. d. Art. Wäsche. Zühhüuptel, a., Erz, das zu Staub zerpocht äst, s. Art. Pochwerk und Wäsche. Bähigkeit, f., franz. ténacité, engl. tenacity, eines Hol zes etc., s. d. Art. Biegsamkeit. Bühkupfer, v., frz. cuivre affiné, engl. tough-pitch, s. v. w. Raffinatkupfer. Bahl, f., franz. nombre, m., engl. number, 1. (Math.) Angabe, wie oft sich die Einheit in irgend einer Größe wiederholt. Vgl. d. Art. Ganz, gerade, ungerade, Arithmetik, Gebrochen, Cosinus, Zahlensystem etc. — 2. Hier geben wir einige Notizen über symbolische u. heilige Zahlen. In der mittelalterlichen Kirchenbaukunst wurden gewisse Zahlen als symbolisch bes gern angewendet, und häufig wurde eine solche Z. dem Kirchenbau bei Bestimmung der Jensteranzahl, Pfeilergrundrisse etc. zuGrunde gelegt. Ihre Bedeutungen seien hier kurz nach Kreusers Werk: „Der christliche Kirchenbau“ u. anderen Quellen angeführt, ohne daß wir uns auf eine desfallsige nähere Untersuchung einzulassen beabsichtigen. Im allgemeinen galt die gerade Zahl als Sinnbild der Körperlichkeit und der Erde, die ungerade als das der Seele u. des Lebens. Im Speziellen bedeutet 1, die Monas, die Einheit Gottes u. die der Kirche; 2, die Dyas, erinnert an den Heiland als Gott und als Mensch, an das Alte u. das Neue Testament als Thüren zu Gott (daher die Zwillingsthüren der Kirchen), an das Leben diesseits und jenseits, die sich wie Lea u. Rahel verhalten, an die zwei Gesetztafeln, an die zwei Fische (Markus 6. 38), an Gottesliebe und Nächstenliebe, an die beiden Seiten des Buchs der Offenbarung (Apokal. 5. 1), an die zwei Adlerflügel (Apokal. 12. 14), an die zwei Leuchter (Apokal. 11. 4), an die zwei Schwerter im Mund des Herrn (Apok. 1. 16 u. Hebr. 4. 12) etc. 3 gehört als erste aus der Verbindung der Monas und Dyas, der geraden und ungeraden Zahl, entstandene wirkliche Zahl zu den vollkommenen Zahlen, gilt als der schöpferische Anfang alles Lebens, exinnert an die Dreieinigkeit, an Glaube, Hoffnung, Liebe, an die drei Engel bei Abraham, an die drei Brote (Ps. 102); drei Dornen hatte die Krone Christi, drei Stufen der Buße stellte die Kirche auf, drei theologische Tugenden, daher die dreifachen Eingänge der Kirche, die drei Stufen am Altar etc. 4, als erste wirkliche gerade Zahl, ist Sinnbild aller Körperlichkeit und der sichtbaren Welt, der vier Weltrichtungen, der vier Theile des Weltalls (Himmel, Hölle, Land und Meer, Hiob 2. 8, 9), vier Tageszeiten, vier Jahreszeiten, vier Elemente, vier Weltalter etc. In ihr regeltsich die Weltzu Heiligung, daher vier große Propheten, vier Evangelisten, vier Thiere am Thron Jehovas (Apok. 4, 6), vier Kardinaltugenden, vier Kirchenväter, vier Bußübungen etc. Sie ist als Viereck Sinnbild der Kirche (s. d.), der vier Angeltugenden, der vier Paradiesesflüsse etc. 5 erinnert an das Alte Testament durch die füünf Bücher Mosis, an die fünf Sinne, an die fünf Gänge aus dem Teich Bethesda, an die fünf Steine, die David gegen Goliath auflas (L. Kön. 17.40), die fünf klugen und fünf thörichten Jungfrauen, die fünf Brote (Joh. 6. 9 ff.), fünf Wundmale Christi etc. 6 gehört zu den vollkommenen Zieen, ist das Symbol der Weltschöpfung in sechs Tagen, der sechs Menschenalter, auch sechs Weltalter, wenn man zu den drei vorchristlichen (Erschaffung der Welt bis Sintflut, von da bis Moses, von Moses bis Ehristus) statt, wie bei Langenommen, nur noch 1 n. Chr. bis zum jüngsten Tag, deren drei rechnet(Christus bis zum 1000jähr. Reich, dieses selbst, u. von dessen Ende bis zum jüngsten Tag), sechs Werke der Barmherzigkeit (Matth. 25.35). 7, aus den Grundzahlen 3u. 4 sich ergebend, deutet auf dieVereinigung der Dreiein igkeit mit den vier Elementen der geschaffenen Welt u. bezieht sich auf die Ruhe Gottes nach vollendeter Schöpfungswoche und die Gottesruhe im unbegrenzten siebenten Weltalter, auf die sieben Makkabäer, die sieben Engel, die sieben Kirchen oder Gemeinden, die sieben Siegel, sieben Sterne in der Hand des Herrn, sieben Posaunen, sieben Fackeln, die sieben Weiber des Jesaias, auf den siebenarmigen Leuchter, auf die sieben Säulen der Weisheit in den Sprüchen Salomo's, auf die sieben Gaben des heiligen Geistes, auf das siebenmal siebzigmal Verzeihen der Kirche, auf die sieben Bitten des Vaterunser, die sieben Seligkeiten, auf die sieben Planeten, auf die sieben Boten und Diener Gottes (Tobias 12. 15) etc., die sieben Worte am Kreuz, sieben Sakramente, sieben Freuden u. Schmerzen Maris, sieben Bußpsalmen, sieben Stücke der geistlichen Rüstung (Ephef. 6. 13—17). Die 7 gilt für Z. der Heiligung, da der siebente Tag dem Herrn geweiht ist, daher auch jeden Tag siebenmal gebetet wird, sieben Stufen zu der Piseina des Baptisteriums hinauf und hinab führten; Wegen ihrer Entstehung aus der heiligen 3 und der weltlichen 4 ist sie in Bezug auf Gutes und Böses manchmal nale)], an die zwölf Sterne der Sonnenwelt [daher die Krone Mariäl, an die zwölf Thore des himmlischen Jeru-Bitten und erinnert an den 17. Psalm. 18 ist die Ver-Vervielfältigung der Fünf zu deuten. 40 erinnert an die Mosis, Elias und Christi, an den Zug durch die Wüste, außerdem als zehnmal vier an die Verbreitung des Gesetzes nach allen Weltgegenden. 50 = 40 + 10. Das Pfingstfest fällt auf den fünfzigsten Tag nach Ostern, dies bedeutet entweder 7 47 + 1, d. h. sieben Erdsabbathe u. einen Weltsabbath der göttlichen Einheit od. vierzig (Himmelfahrt) und zehn Gebote, oder an die Denare (Matth. 20. 9), eine mit X(Christos) bezeichnete Münze als Lohn der Arbeiter nach dem in Fasten und guten Werken vollbrachten Leben; die Juden feiern am fünfzigsten Tag das Fest der Gesetzgebung. 50 ist auch die Sinnbildzahl der künftigen Kirche des Jenseits, d. h. des Weltsabbaths. „0 u. 75 erinnern an die Gefangenschaft in Babylon und an die 70 Psalmen der Wüste, nebst den 5 Büchern Mosis; 77 an die christliche Milde und Christi Stammbaum; 82 an die 70 Psalmen der Wüste und die 12 Quellen als Prototyp auf das Christenthum und die Apostel gedeutet. 150 ist die Zahl der Psalmen. 153 erinnert an den Fischfang Petri (Bekehrung zu Gläubigen); 318 an die Beschnittenen des Abraham. Da diese Zahl griechisch IIII geschrieben wird, deutet sie Barnabas aufs Kreuz und 1, 5, 10, 50, 100, 500, 1000 geschrieben werden muß: MDCOCOLXXXIV. Wie unbequem bes. bei größeren Zahlen diese Bezeichnungsweise ist und wie schwierig Rechnungen, z. B. Multiplikationen, damit auszuführen sind, leuchtet ein.