Girard (Jean Baptiste), als der Babnang, Pere Gregoire, hervorragender Pädagog, geb. 17. Dez. 1763 zu Freiburg in der Schweiz, trat 1781 in den Franziskanerorden, vollendete seine Studien zu Würzburg, wo er auch die Priesterweihe empfing. Er war dann ein Jahr lang Professor am Gymnasium zu überlingen und darauf Prediger in seiner Vaterstadt, seit 1799 in Bern; 1804 wurde er Vorsteher der Primärschule in Freiburg. Diese richtete er den Grundsätzen Pestalozzis lich K ein, von welchen er sich in Burgdorf persönlich Kenntnis verschafft hatte. In seiner Schule führte er auch die Methode des gegenseitigen Interrichts ein, mußte dieselbe jedoch in den ersten hobenen K Jahren infolge der von dem Bischof erhobenen Klagen aufgeben, legte bald darauf sein Amt nieder und og sich in das Kloster nach Freiburg zurück. Im 5. 1827 als Professor der Philosophie nach Lu ern berufen, wirkte er dort bis 1834. Er starb 6. März 1850 im Kloster zu Freiburg. Sein berühmtestes Werk ist die Schrift De l'enseignement régulier de la langue maternelle dans les écoles et la familles (Freiburg 1844), eine von der Französischen Akademie gekrönte Preisschrift. Die Unterrichtsmethode, welche er darin empfiehlt, ist als die genetische zu bezeichnen. Freiburg hat sein Andenken durch ein Standbild geehrt.