Goodwin-Sands, die große bewegliche Sandbank im N. der Straße von Dover, vor der Ostküste der Grafschaft Kent, zwischen den Kaps Nord und Süd-Foreland. Sie schließt die Reede der Downs ein, welche 500 Schiffe fassen kann. Halbkreisförmig 2* sie sich, bei 2 Km Breite, 16 km weit hin, und hat Wasser von 1—7 m Tiefe; aber zur Ebbezeit liegt ein großer Teil außer dem Wasser. Geteilt wird sie durch die Trinitybai und die 3,65 bis 16,65 m tiefe Passage des Goodwin-Sivasch. Trotz der schwimmenden und mit Glocken läutenden Leuchtfeuer haben diese beweglichen Sande in Zeiten der Nebel zahllosen zur Themsemündung fahrenden Schiffen Verderben gebracht.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 194Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei