Guiraud (Pierre Marie Therese Alexandre, Freiherr), franz. Dichter, geb. zu Limoux 25. Dez. I788, bezog schhn in seinem 15. Jahre die jurist. Fakultät in Toulouse, übernahm dann die Leitung einer Manufaktur, überließ aber seit 1813 andern die Leitung seiner Geschäfte und ging nach Paris, wo er sich durch mehrere Gedichte bekannt machte. G. schrieb 1820 eine Ode über Griechenland, die vielen Beifall erhielt, und verfaßte dann die jetzt vergessenen Trauerspiele Pélages (1821), Les voparden 8r0 atten seine züm Besten der kleinen Savoyarden herausgegebenen Elégies savoyardeso, sein bekanntestes Werk. Im J. 1824 erschienen seine zarten und empfindsamen Poëmes et chants élégiaquesv. G. wurde 1826 in die Französische Akademie an Adetsftand und zwei Jahre später von Karl X. in den Adelsstand erhoben. Unter seinen übrigen Schriften sind zu nennen: Cadix ou la délivrance de PEspagner (1825), Chants hellènes, Byron, Ipsaray (1824), (Virginie, ein Trauerspiel (1827), Les deux princeso, eine nach dem Tode des Herzogs von Reichstadt geschriebene Ode (1832), u. s. w. Seine sämtlichen Werke erschienen in vier Bänden 1845. Er starb zu Paris 24. Febr. 1847.