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Bildende KunstBrockhaus 1882

Haas (Johannes Hubertus Leonardus de), holländ. Tiermaler, geb. 25. März 1832 zu Hedel in Nordbrabant, war Schüler von van Oos in Harlem und lebte seit 1857 in Brüssel. Er starb 16. Aug. 1880. Zu seinen besten Gemälden ge-Renen Nach der Überschwemmung, Pferde im Regen, Landschaft bei Arnheim, das humoristische Aquarell: Trio von Eseln, die drei Gesellen, beim Nahen des Gewitters u. s. w. Haas (Michael), Bischof von Szatmär in Unarn und hervorragender Pädagog, geb. zu Pinkaseld im eisenburger Komitat 8. April 1810, studierte in Steinamanger, Fünfkirchen und Wien, wurde 1834 zum Priester geweiht, 1837 Professor der Geschichte am Lyceum zu Fünftirchen, 1846 Stadtpfarrer daselbst, 1853 k. k. Schulrat des pester Statthaltereigebiets, 1860 Bischof von Szatmär und 1862 Wirkl. Geh. Rat und Mitglied des Unterrichtsrats. Von seiten der magyar. Nationalen hatte er 1861 viele Angriffe zu erleiden, sodaß er längere Zeit sein Bistum und das Land meiden mußte. Er starb 1868. H. war in deutscher und ungar. Sprache als Historiker und Pädagog thätig. Sein Hauptverdienst erwarb er sich um die Hebung des Volksschulwesens in seinem Verwaltungsgebiet; namentlich verdanken ihm viele Pußtenschulen ihre Entstehung.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 8, S. 680Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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