Halske (Joh. ana O Mitbegründer der elektrotechnischen Weltfirma Siemens u. Halske in Berlin, Petersburg (1855), London (1858), Wien (1858) und Paris, geb. zu Hamburg 30. Juli 1814, kam Berl in frühester Jugend mit seinen Eltern nach Berlin, wo er das Gewerbe eines Mechanikers erlernte. Bereits am 1. Juli 1844 gründete er in Berlin mit Bötticher eine Werkstatt für Mechanik unter der Firma Bötticher u. Halske, welche sich vorwiegend mit dem Bau chem. Apparate besonders für das Laboratorium des Professors Eilhard Mitscherlich befaßte. Im J. 1845 beteiligte er sich an der Gründung der Physikalischen Gesellschaft in Berlin, 1846 machte er in dieser die Bekanntschaft des damaligen Artillerielieutenants Werner Siemens (s. d.) und gründete mit diesem 1. Okt. 1847 die Telegraphenbauanstalt Siemens u. Halske in Berlin, worauf Siemens 1849 aus dem Militär austrat. Im J. 1867 trat er aus dem Geschäft Siemens u. Halske aus. H. hat sich auch um die . und Fortführung des Kunstgewerbemuseums zu Berlin verdient gemacht; 1867 wurde er in den Vorstand und 1881 zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden desselben gewählt.