Hautfkelett, die harte, starre äußere Körperhülle, welche bei den meisten wirbellosen Tieren in Ermangelung eines Knochenskeletts als Gerüst für die im Innern gelegenen Weichteile, sowie als Stützapparat dient, an welchem die Muskeln entspringen und sich anheften, besteht entweder aus Ablagerungen von kohlensaurem Kalk, wie die Kalkplatten der Seeigel und Seesterne, die Kalkschalen der Weichtiere u. a., oder aus Chitin, wie das H. der Würmer, Krebse, Spinnen und Insekten, oder aus kleinen Knorpelstückchen, wie bei den Tintenfischen und andern Kopffüßern. Auch bei manchen Wirbeltieren (Haifischen, Stören, Krokodilen, Schildkröten u. a.) wird außer einem innern Knochenskelett ein eigentümlich entwickeltes H. gefunden, welches zumeist durch Einlagerung von Knochenplatten in die Körperbedeckung zu Stande kommt und mitunter, wie bei den Schildkröten, mit innern Skelettteilen in Verbindung steht.