Hebungskrater nannte man früher nach dem Vorgange von Humboldts und von Buchs alle diejenigen Kraterberge, welche aus allseitig nach außen abfallenden Schichten und Bänken von vulkanischen Eruptionsprodukten bestehen. Man nahm mit jenen Forschern an, daß die geneigte Stellung dieser Schichten keine ursprüngliche, sondern erst später durch radiäre Druckwirkung aus einer horizontalen hervorgegangen sei. Hierbei sollten in der Achse der Erhebung durch Berstung Krater entstanden sein, die man als H. Beobachte (S. Erhebungstheorie.) Neuere Beobachtungen haben die Haltlosigkeit dieser Anschauung dargethan und namentlich gezeigt, daß die geneigte Schichtenstellung eine ursprüngliche, durch die Entstehung bedingte ist und die Pderan in sie eingesenkten Kraterbecken das Werk der auswaschenden Thätigkeit des atmosphärischen Wassers sind. Hebungssysteme. Unter Voraussetzung der Gleichalterigkeit aller Gebirgsketten von parallelem Verlaufe betrachtete man früher nach dem Vorgange E. de Beaumonts den Inbegriff aller vermeintlich gleichalterigen Gebirge als ein selbständiges Hebungssystem und benannte jedes derselben nach demjenigen Gebirge, in welchem der Charakter des betreffenden Systems besonders bestimmt ausgeprägt schien. E. de Beaumont unterschied allein für Europa 21 H., die durch andere franz. hat auf über 30 vermehrt wurden. Später hat sich jedoch herausgestellt, daß die Parallelität von Gebirgen deren Gleichalterigkeit nicht unbedingt voraussetzt und daß mehrere Gebirge wohl gleiche Richtung besitzen mögen, ohne sonst in Beziehung zueinander zu stehen. (S. Gebirge und Gebirgsbildung.) lunter Heka. . zu suchen.