Limonade (frz.), ein kühlendes Getränk, welches seinen Namen von dem Worte Limone, der ital. Benennung der Citrone, führt und aus frischem Wasser besteht, das mit Limonen⸗ oder Citronensaft und Zucker, je nach dem Geschmack, versetzt wird. Dasselbe wurde um 1630 — 33 zuerst in Italien öffentlich verkauft. Von dort aus verbreitete sich das Getränk über das ganze südl. Europa. Nach Deutschland gelangte es zunächst von rrankreich aus. In neuerer Zeit hat man den Namen L. auch auf sonstige kühlende Getränke übertragen, bei denen der Citronensaft durch andere Fruchtsäfte (Himbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Erdbeeren) ersetzt, auch anstatt des reinen Wassers mineralis che Wässer angewendet werden. Zur größern Abkühlung pflegt man auch bisweilen Eis beizufügen. Als Limonade gazeuse ist eine kohlensaure, moussierende L. im Handel. Die fabrikmäßig hergestellten Limonaden-Essenzen bestehen aus mit Zucker angemachten Fruchtsäften, die, behufs rascher Herstellung des Getränks, nur mit Wasser vermischt zu werden brauchen.