Loggia (ital., frz. Loge) heißt in der Baukunst eine kurze, halboffene Bogenhalle (altdeutsch Laube), besonders wenn sie erhöht angebracht ist, mag sie allein stehen, wie die L. dei Lanzi zu Florenz, oder an ein größeres Gebäude sich anschließen, wie die Loggien, welche den Hof des Vatikanischen Palastes zu Rom umgeben, oder 7 einen sich nach außen öffnenden Raum eines Gebäudes bilden, wie die aus mehrern Abteilungen bestehenden mittlern Prachtfenster der altvenet. Paläste.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 147Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei