FeedLope de Vega
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Lope de Vega, s. Vega (Lope Felix de Vega Loeper (Joh. Ludw. Gustav von), deutscher Litteraturforscher und hervorragender Goethe⸗-Kenner, geb. 27. Sept. 1822 zu Wedderwill in Pommern, studierte Jura in Heidelberg und Berlin und ist seit 1854 im Ressort des königl. Hausministeriums in Berlin thätig, in welcher Stellung er sich besonders durch die Regulierung des Allodialnachlasses des ausgestorbenen Hauses Anhalt-Bernburg, den Gewinn des großen Prozesses um die Herrschaft Schwedt und andere Erwerbungen für die Krone verdient machte. Im J. 1865 wurde er vortragender Ministerialrat, 1876 Direktor des Hausarchivs und 1879 Rat erster Klasse. L. begann die Publikation seiner Forschungen mit einer Ausgabe des Fausto in Hempels «Nationallitteratur (Berl. 1869; 2. Aufl. 1879). Ferner erläuterte er Goethes „Gedichtes (2. Ausg., Bd. 1—3, Berl. 1882—84) und gab dessen Briefe an Sophie von Laroche und Bettina Brentano» (Berl. 1879) heraus.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 11, S. 176Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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